Gerade in einer Zeit, in der Selbstoptimierung und Einzelkämpfertum heroisiert werden, setzen wir auf Power of Community. Unter dem Dach von WHAT IF YOU FLY arbeiten kompetente, warmherzige und humorvolle Menschen. Zusammen gestalten wir Seminare, die Türen öffnen, die TeilnehmerInnen inspirieren und bewegen. Weil sie von geöffneten, inspirierten und bewegten Menschen geleitet werden.


What if you fly?
Power to teams, leaders & you.

Dieses Zitat entstammt dem Märchen von Peter Pan. Er will mit Wendy ins Nimmerland fliegen, bestäubt sie dafür mit Feenstaub und will mit ihr aus dem Schlafzimmerfenster entschwinden. Sie aber zweifelt und sagt: „What if I fall?“. Seine Antwort: „Oh, but my Darling, what if you fly?

Wie können Menschen sich entwickeln, auch über Grenzen hinaus, die sie selbst für unüberwindbar halten? Diese Frage fesselt mich, seit ich als Trainer und Coach arbeite. Doch das Thema Burnout brachte mich an eine Grenze, die ich nicht überwinden konnte. Klassische Seminare zur Burnout-Prävention (was kann ich vorbeugend tun, damit es nicht passiert…) schienen vor allem Menschen zu helfen, die noch nicht so akut von dem Problem betroffen waren. Die aber, die schon im Burnout-Prozess drin steckten, gingen ihren tragischen Weg weiter. Für verhaltensorientiertes Methodentraining war es zu spät. Wissen nutzte wenig. Und ich konnte ihnen auch nichts empfehlen, denn es gab kein Seminar, das genug Tiefe, Raum und Kompetenz bot, um Menschen in diesem Zustand abzuholen und mit ihnen nach den Ursachen zu forschen, warum sie so unaufhaltsam der Erschöpfung entgegen gehen. Eine dreijährige Psychotherapie-Weiterbildung gab mir schließlich den Impuls und den Mut, selbst eines zu organisieren.

Wo wir gerne arbeiten.
Egal, wo wir uns mit unseren Seminaren niederlassen: eine wirklich gute Arbeitsatmosphäre steht bei WHAT IF YOU FLY? im Zentrum der Location-Auswahl. Das betrifft insbesondere die Back to Basics und 4 Days Off-Seminare. Denn Rückzug und Naturnähe sind unserer Erfahrung nach hoch wirksame Türöffner für innere Erkenntnisprozesse.


Roland Wagner
Gründer, Geschäftsführer, Coach, Trainer, Berater

Geboren 1969 und aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb machte mich der Zivildienst zum Rettungssanitäter, ein Job, dem ich auch während meines Studiums treu blieb. Nach dem Magister-Abschluss in Politik- und Rechtswissenschaften 1997 an der Georg-August-Universität Göttingen absolvierte ich ein Hörfunk- und Fernseh-Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk/Südwestrundfunk und arbeitete dort insgesamt 20 Jahre als Redakteur, Autor und Moderator hauptsächlich beim Kultursender SWR2. Als mich die ARD.ZDF Medienakademie zum Trainer berief, veränderte das mein Leben. Der Trainer-Ausbildung folgte eine Coaching-Ausbildung mit DBVC-Zertifikat und eine dreijährige Weiterbildung in Hakomi – körperorientierte Psychotherapie. Seit 2011 bin ich Trainer für Emotionale Intelligenz und Partner bei Dietz-Training. 2017 kündigte ich meine Stelle beim SWR und gründete What if you fly?, um in der Burnout-Prävention ausgetretene Pfade verlassen zu können. 

Unser Leben besteht aus dem, was wir tun und dem was wir sind. Beides bedingt und beeinflusst sich gegenseitig.
Und beide Seiten der Medaille faszinieren mich: Was ich tue, also coachen, beraten, trainieren, treibt mich an, weil es wirkt. Dadurch erlebe ich Selbstwirksamkeit, Sinnhaftigkeit und Erfolg; wenn mir etwas glückt, bin ich glücklich. Nicht weniger faszinierend ist das Sein und immer wieder die Erkenntnis, dass auch Nichtstun etwas bewirken kann. Im ruhigen Kontakt mit sich selbst, in der Stille oder anderen Formen des puren Seins, steckt ein großes Potenzial. Dieses Geheimnis zu erkunden ist Teil meines Weges.
Es geht mir immer um Entwicklung und die Kräfte, die Entwicklung behindern und fördern. Egal vor welcher Frage und Entscheidung ein Mensch steht, egal in welcher Krise er steckt: fast immer steht am Ende ein Entwicklungsprozess, der für sein Leben wichtig war. Was mich antreibt und inspiriert ist, Menschen in schwierigen Phasen auf dem Weg zu einer Entwicklung zu unterstützen.

Andere sagen ich könne Leichtes und Schweres zusammenbringen – mit Gruppen oder im Einzelcoaching. Ein Raum, in dem man gleichzeitig über sich lachen und weinen kann, in dem Menschen gut zu sich selbst kommen und bei sich verweilen können – auch wenn es schwierig ist, oder schmerzhaft. Was mir dabei hilft ist eine Mischung aus Tiefe, Leichtigkeit und Humor und eine unerschütterliche Philanthropie.

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
Gleitschirmfliegen, Mountainbiken, Wandern, Vögel beobachten, Esskastanien am Lagerfeuer, Gitarre spielen, Geniessen: Essen, trinken, Lyrik, Musik, Fotografie, mit Menschen sein

Darüber kann ich lachen:
Situationskomik, Loriot, Monty Python, gute Witze, wenn Menschen sich zu ernst nehmen

Was ich an meinen Freunden am meisten schätze: 
Ihr Wesen

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
Tarjei Vesaas: Die Vögel

Was mich echt nervt: 
Borniertheit, reden ohne zuzuhören

Einer meiner all-time-favourite-songs:
Dusty Springfield: Windmills of your mind

Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen: 
Mit dem Gleitschirm nonstop über den Alpenhauptkamm fliegen, von der Kampenwand zum Kronplatz und unterwegs sehe ich den Ort, an dem ich einen eigenen Alpenseminarort gründe

Drei Werte, die mir persönlich wichtig sind: 
Offenheit, Geradlinigkeit, verzeihen können

Das würde ich gerne vergessen: 
Den Plastikpop der 80er Jahre

In einer Hotelbar mal ein Lassi trinken würde ich gerne mit: Dalai Lama Und dabei reden über:
Wie geht ichlose Liebe?


Beatrice Horst
Coach, Trainerin, Physiotherapeutin

Mein beruflicher Weg ist sehr mit meiner eigenen Lebensgeschichte verwoben. Geboren und aufgewachsen bin ich im ehemaligen Ostdeutschland, ein Land, welches eine sehr klare Vorstellung von der Entwicklung seiner Menschen hatte. Leistung, Zurückhaltung, in der Reihe sein war gefragt. Bedürfnisse – auch künstlerische, sportliche und berufliche Interessen – wurden an den Bedarf der Gesellschaft angepasst. Schon zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit ergaben sich Fragen über den Sinn und die Wirkung dieser Lebensart auf den Menschen.
Seit Beginn meiner Ausbildung zur Krankenschwester vor ca. 30 Jahren arbeite ich mit Menschen, deren Gesundheit auf unterschiedlichen Ebenen beeinträchtigt ist.
Durch unterschiedliche Ausbildungen in Körpertherapien (Physiotherapie, Cranio-Sakrale Therapie, Meridian-Akupressur, Entspannungspädagogik)
und psychologischen Bereichen (prozessbegleitende Körperarbeit, Systemische Struktur- u. Familienaufstellung, Personenzentrierte Beratung)
erweiterte ich meinen Blick auf den Menschen mit seinem Willen und dem ureigenen Bedürfnis und der Fähigkeit sich selbst immer weiter zu entwickeln.
Ich arbeite in Einzelberatungen, mit Gruppen und als Trainerin in Seminaren, außerdem leite ich Aufstellungen.

Grundsätzlich sind es 2 Motoren die mich antreiben.
Zum einen ist es mein Wissensdurst in Bezug auf den Menschen, anatomisch-physiologisch-psychologisch und zum anderen der Wunsch nach Frieden. Frieden innerhalb eines Menschen und unter den Menschen und ihrer Umwelt.
In meiner Arbeit versuche ich beides zu verbinden, den Körper und die Seele in einem friedvollen Raum.
Wir alle sind immer in Beziehung und zuallererst in Beziehung zu uns selbst.
Zu erleben wie Menschen eine Beziehung zu sich selbst neu finden und aufbauen und damit friedvoll pflegen können, motiviert mich sehr. Dieser Umgang mit sich selbst trägt sich in das Umfeld und wirkt dort weiter.
Hinter jeder Persönlichkeit steckt eine lange Geschichte, oft länger und prägender als wir uns das oft vorstellen. Wenn ein Mensch die nötige Ruhe, Sicherheit und Aufmerksamkeit erfährt, öffnet sich oft ein Raum, der viele Geheimnisse birgt die an die Oberfläche drängen – auch schmerzliche und wertvolle. Mit diesem neuen Wissen ist Veränderung möglich, Veränderung in der Beziehung zu sich selbst und eben auch im Außen.

In meiner Recherche zu mir wurde mir gesagt, dass ich einen geschützten und wertfreien Raum schaffen kann, wo sein darf was ist. Hilfreich dafür ist meine Ruhe und Unaufgeregtheit.
Die Erfassung und Verfolgung des roten Fadens einer Geschichte gelingt mir oft sehr gut und so geht wenig verloren auf dem Weg der Person zu sich und ihrem Anliegen.

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
Tanzen, wandern, lesen, kochen, aus dem Fenster schauen, mit den Kindern sein, gute Gespräche, spontane Verrücktheiten

Darüber kann ich lachen:
Über diese Frage… Absurdes aus der Situation

Was ich an meinen Freunden am meisten schätze:
Dass es sie gibt, dass sie überraschende Ideen haben, dass wir über das sprechen, das wir nicht mit jedem teilen. Dass ich weiß, dass sie da sind, auch wenn sie nicht da sind

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
Arun Gandhi: Wut ist ein Geschenk

Was mich echt nervt:
Viel reden und nichts sagen. Wenn nicht angesprochen wird, was angesprochen werden müsste. Multitasking. Wenn’s zu laut ist. Sätze mit dem Wortlaut „Ja- aber… (besonders wenn ich sie sage)“

Einer meiner all-time-favourite-songs:
Fred Astaire: Singing in the Rain.

Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen:
Zu Fuß einmal um die Erde laufen

Drei Werte, die mir persönlich wichtig sind:
Menschlichkeit, Gemeinschaftssinn, Vergebungsbereitschaft

Das würde ich gerne vergessen:
Diese Frage… dieses „Verloren-Gefühl“ in der Wendezeit

In einer Hotelbar mal ein Bier trinken würde ich gerne mit:
Corinna Harfouch Und dabei reden über: …über alles, Frauenenergie und die Rolle der Frau zu Wendezeiten


Inés Riesco
Köchin, Seele der Seminarhütte

1989 Lehre als Dekorationsgestalterin, Bühnenbild und Außenrequisiten für Theater, Werbung und Film
2005 Inhaberin Kulturlokal in Zürich
2006 Gründung „El Salon“, Cateringfirma
Schiffsköchin, Reiseköchin, Erlebnisgastronomie, Seminarküche

Andere sagen, es sei irgendwie anders, wenn ich koche und Menschen versorge. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht einfach koche, sondern immer den Kontext mit einbeziehe, in dem Menschen essen. Ist es kalt draußen, haben sie in einem Seminar intensiv gearbeitet, gibt es in der Umgebung Kräuter oder Früchte, die ich einbauen kann? Oft werde ich in Seminaren als „die gute Seele“ des Hauses bezeichnet, woran auch immer das liegen mag.

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
… tanzen, schwimmen

Darüber kann ich lachen:
… über diese Frage auf jeden Fall! Situationskomik und: Faber!

Was ich an meinen Freunden am meisten schätze:
… Spontaneität, einfach durchbrennen und nicht so viel nachdenken. Mit meinen Freunden soll etwas entstehen, Zeit spielt dabei eine große Rolle

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
„Evaluna“ von Isabell Allende, meine Pforte in die Welt der Bücher

Was mich echt nervt:
… wenn mir sinnlos Energie geraubt wird

Einer meiner all-time-favourite-songs:
Eels: The look you give that guy

Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen:
… Posaune spielen lernen. Einen Pfauenpark eröffnen.

Drei Werte, dir mir persönlich wichtig sind:
… Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen, Spontaneität

Das würde ich gerne vergessen:
… die Langeweile meiner Schulzeit

In einer Hotelbar mal ein Bier trinken würde ich gerne mit:
Michail Gorbatschow Und dabei reden über: … das verrate ich nicht


Michaela Wagner
Coach, Trainerin

Die Liebe zur Sprache, zur bunten Vielfalt des Wortes, ist mein roter Faden. Zunächst habe ich in Freiburg Germanistik studiert.
1989 folgte ein journalistisches Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk, mit Menschen sprechen, ihre Welt erkunden und darüber berichten, faszinierend! Die ARD.ZDF Medienakademie war dann mein erster „Standort“ als Trainerin für Interview und im SDR/SWR habe ich viele Jahre den Nachwuchs in Moderation geschult. Um Menschen gezielter in den Facetten ihres Lebens zu begleiten, folgte 2005 eine zweijährige Fortbildung „Systemisches Coaching und Beratung in Veränderungsprozessen“.
Und da Veränderungen bekanntlich gerne Stress mit sich bringen, war das meine nächste Herausforderung: her mit dem Wissen im Bereich Stress- und Selbstmanagement, etwa dem Züricher Ressourcenmodell. Psychodrama und systemische Aufstellungen unterstützen mich heute beim Anleiten von Entdeckungstouren in die eigene Persönlichkeit. Ich arbeite im Einzelcoaching, mit Gruppen und Teams und – auch eine Herzensangelegenheit – als Supervisorin bei der Telefonseelsorge.

Manchmal am Ende meines Seminars oder Coachings bleiben Menschen noch still sitzen, versunken in die gerade zurückliegende Forschungsreise, mit all ihren freudvollen und auch traurigen Momenten, offensichtlich berührt. Mancher schaut gar ein bisschen versonnen.
Dann fühle ich mich beschenkt und dankbar. Denn das ist mir wichtig: einen Raum zu schaffen, in dem Verbindung und Verbundenheit ermöglicht werden und spürbar sind. Ein Raum, in dem jemand eben gerne noch ein bisschen achtsam verweilt, bevor er oder sie gestärkt und auch sortiert wieder aufbricht und dabei vielleicht ein kurzes Selbstgespräch führt: „Wertes Leben, ich geh dann mal weiter, übrigens, in meinem Tempo, mit meinem Streben und meinem Selbst-Verständnis!“
Dann hat jemand neue Perspektiven gewonnen, kann seinem ureigensten Expertentum (wieder mehr) vertrauen. Menschen so zu stärken, ihnen Mut zu machen und sie in ihre Balance zu führen, das ist mir wichtig, das gibt mir Sinn und Erfüllung.

Neulich sagte ein Teilnehmer im Anschluss an ein Seminar zu mir: “Du bist für mich ein richtig kluger Menschmensch!“ Ich habe ihn wohl etwas verdutzt angeschaut und er hat mir erklärt, klug sei ich im Sinne von klar strukturiert in den Rückmeldungen, die seien durchaus versehen mit pragmatischen Impulsen, was das Machbare angeht. Welches Leben ist schon ein Wunschkonzert. Und dann wäre da, jenseits des Verstandes, eine Klugheit, ein intuitives Wissen um Gefühle, Ängste und Sehnsüchte von Menschen, die ich behutsam formulieren würde, als ein Angebot, sich selbst zu erforschen, sich wahrzunehmen und zu verändern. Auf allgemein gültige Wahrheiten würde ich dabei verzichten.
Wow! Danke. Das ergänze ich noch durch den häufig gehörten Satz: „Michi, mit Dir kann man so herzhaft lachen!“

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
Lesen, segeln, Sonne auf Nase scheinen lassen
 

Darüber kann ich lachen:
Die Peanuts, so weise, klug und liebevoll schräg, und über mich, weniger weise und durchaus bisschen schräg
 
Was ich an meinen Freunden am meisten schätze: 
Ihr offenes Ohr, die liebevolle Umarmung in schwierigen Zeiten und viel, viel gemeinsames Lachen
 
Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
Kassandra von Christa Wolf, eine so kluge Erzählung über Macht und Ohnmacht, über den Mut und Schmerz, sich selbst treu zu bleiben und natürlich über das Übersehen werden von Frauen
 
Was mich echt nervt: 
Humorlosigkeit, Geiz und einen Platten am Fahrrad
 
Einer meiner all-time-favourite-songs:
„Both sides now“ von Joni Mitchell, eine Hymne, in der die ewigen Fragen des Lebens gestellt werden.
 
Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen: 
Am Bodensee leben und dort Menschen begegnen und begleiten und abends aufs stille Wasser schauen
 
Drei Werte, dir mir persönlich wichtig sind:
Mitgefühl, Zuverlässigkeit, Toleranz 
 
Das würde ich gerne vergessen: 
Da war mal ein Mann… puh! Genug der Geschichte …
 
In einer Hotelbar mal ein Bier trinken würde ich gerne mit:     
… lieber einen Wein und dann mit dem oder der, die da gerade sitzt. Lebensgeschichten sind fast immer spannend Und dabei reden über: Na, übers Leben eben!

https://vimeo.com/640618523


Heiko Streuff
Coach, Trainer

Seit 1969 „irre ich mich empor“ in diesem Leben –um es mit Gerhard Vollmer zu sagen; und soweit ich mich erinnere, haben mich der Körper und die Psyche des Menschen schon immer zutiefst fasziniert. 
Das Medizinstudium erschien zunächst als logische Konsequenz, aber der Zivildienst als Rettungsassistent lehrte mich neben vielem anderen auch, dass ich mich nicht als Arzt in unserem medizinisch-industriellen Komplex sehen konnte. 
Neben diversen Ausbildungen in Körperarbeit, alternativen Heilmethoden & spirituellen Wegen (v.a. Buddhismus, Sufismus, Schamanismus), waren meine 20er Jahre geprägt von viel Suche und Ausprobieren, teils in deutlich ungesundem Ausmaß, und mein Umzug aus meiner Heimatstadt Hamburg nach Berlin 1999 markierte einen Neubeginn.
Nach dem Studium Sozialer Arbeit in Berlin (Diplom 2003) lag der Schwerpunkt meines beruflichen Wirkens für gut 15 Jahre darauf, Menschen mit Problemen im Zusammenhang mit Substanzkonsum zu unterstützen. 
Neben meiner Anstellung in verschiedenen Einrichtungen des Drogentherapie-Zentrum Berlin (betreutes Gruppenwohnen, ambulante Rehabilitation, Fachklinik Lago, Therapievorbereitung im Strafvollzug) gründete ich das Projekt Balanx e.V. für motivierende Kurzinterventionen mit straffälligen jungen DrogenkonsumentInnen, und bildete mich zum Mediator, zum Suchttherapeuten, Supervisor und Heilpraktiker für Psychotherapie weiter. 
Seit 2015 arbeite ich selbstständig: als Trainer, als Psychotherapeut und Berater/Coach, als Supervisor, unterstütze Suchthilfeeinrichtungen in QM und EDV, und gebe Seminare in heilsamer Stimmarbeit.

Ich bin ein neugieriger Geist, und ich lerne gern. Jeder Mensch mit dem ich arbeite, lehrt mich irgend etwas über das Leben und darüber, wie Menschen ihr Dasein organisieren und sich ihre Welt erklären.

Mich begeistert, wenn sich Räume öffnen, wenn Energie in Bewegung kommt, und neue Verbindungen und Möglichkeiten entstehen.
Ob das ein Erkenntnis-Moment in einem Einzelgespräch ist, eine Gruppe die entdeckt dass sie als Ganzes mehr weiß als die Summe ihrer TeilnehmerInnen, ein Schmerz der Erlösung findet oder eine körperliche Blockade die schmilzt…

Das Erleben solcher Momente, in denen ein Mehr an Lebendigkeit entsteht, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, denn es erinnert mich an mein eigenes, andauerndes Mensch-Werden. 

Ich wünsche mir, dass die Flamme der Neugier, die meinen eigenen Weg erhellt, sich reflektiert und ausbreitet in den Menschen die mir begegnen. 

Möge dieser Drang nach Selbsterkenntnis und Entwicklung in uns nie versiegen.

Ich kann aus vielen verschiedenen Bereichen und Ebenen schöpfen und Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen verknüpfen, habe Mitgefühl mit den verschiedensten Menschen, Humor, schrecke vor nichts zurück, kann mich und kann meine Sprache einschwingen, Menschen erreichen und neugierig machen auf sich selbst.

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
Basteln/Schrauben/Optimieren, aus Schrott etwas Schönes machen, Tönen, am, auf, oder im Wasser sein, Massieren (Berühren), Tanzen

Darüber kann ich lachen:
meine Zerstreutheit

Was ich an meinen Freunden am meisten schätze:
Herzlichkeit, Humor, Reflektiertheit

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
Drehbuch zur Meisterschaft im Leben von Ron Smothermon

Was mich echt nervt:
Rücksichtslosigkeit und die großen Geschäfte, die mit der Verbreitung von Angst gemacht werden

Einer meiner all-time-favourite-songs:
„Ashes to Ashes“ von David Bowie

Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen:
Kite-surfen lernen und ein eigenes Zentrum für Seminare und Begegnung betreiben

Drei Werte, die mir persönlich wichtig sind:
Respekt, Toleranz, Offenheit

Das würde ich gerne vergessen:
weiß ich nicht mehr

In einer Hotelbar mal ein Bier trinken würde ich gerne mit:
Tom Kenyon …und dabei reden über: unser gemeinsames Konzert

https://vimeo.com/629120702


Svenja Wachter
Coach, Trainerin

Ökotrophologie habe ich an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Hamburg) studiert. Ich bin in systemischer Familientherapie und systemischem Coaching und Supervision ausgebildet und erhielt ein Postgraduate Certificate in Professional Development (Coaching) von der Middlesex Universität (London). Ich bin als Master Coaches beim Europäischen Mentoring & Coaching Council (EMCC) in Deutschland zertifiziert
 
Meine internationale Erfahrung umfasst das Leben und Arbeiten in Südafrika, und Projekte in Brasilien, Ghana, Mosambik, Namibia und der Schweiz.
 
Während meiner Marketing-Karriere in der Konsumgüterindustrie bei Bahlsen, Coca-Cola und Kellogg war ich unter anderem verantwortlich für regionale Strategieentwicklung, Marken-Performance, die Führung funktionsübergreifender Projekte, Innovation sowie Kommunikations- und Vertriebsprogramme in Mitteleuropa und im deutschsprachigem Raum.
 
Seit 2000 arbeite ich international als Beraterin und Coach mit Führungskräften und Führungsteams, die sich innerhalb eines sich schnell und ständig verändernden, globalen Wettbewerbsumfelds bewegen. Ich unterstütze meine Kunden dabei, ihre Kompetenzen weiter zu entwickeln, um die Herausforderungen größerer Verantwortlichkeit, höherer Aufgabenkomplexität und steigender Leistungserwartungen erfolgreich zu bewältigen und um Führung im strategischen Kontext ihrer Organisation aktiv und effektiv zu gestalten. Mein besonderes Interesse gilt den Herausforderungen und Chancen von Frauen in Führungspositionen.

Um das volle persönliche und berufliche Potenzial zur Entfaltung zu bringen,
fokussiere und konzentriere ich mich mit Leidenschaft auf alle, auch die nicht offensichtlichen, Ressourcen und Stärken meiner Kunden.

Einfühlungsvermögen, Offenheit, Neugier, strategische Kompetenz und systemisches Denken.

Diese Beschäftigungen machen mich glücklich:
Ich geniesse das Wandern in den nahe gelegenen Alpen und experimentiere seit einigen Jahren mit Urban Gardening. Eine Leidenschaft habe ich für Innenarchitektur. Ich reise gerne und liebe es fremde Kulturen zu entdecken und bin eine Cineastin, die sich bei guten Filmen und Serien entspannt

Darüber kann ich lachen:
Herrenwitze und mich selber…

Was ich an meinen Freunden am meisten schätze:
Ehrlichkeit auch wenn es für alle unangenehm ist

Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben:
„Zweierlei Glück“ von Gunthard Weber

Was mich echt nervt:
Ignoranz und Verantwortungslosigkeit

Einer meiner all-time-favourite-songs:
“September” von Earth Wind & Fire

Das möchte ich in meinem Leben noch erreichen:
Immer weiter lernen und die Welt bereisen

Drei Werte, die mir persönlich wichtig sind:
Ehrlichkeit, Transparenz, und Reflektion

Das würde ich gerne vergessen:
Die Kriminalität in Johannesburg – meiner zweiten Heimat

In einer Hotelbar mal einen Wein trinken würde ich gerne mit:
Michelle Obama …und dabei reden über: Urban Gardening


Kooperationen

Wenn in der Burnout-Prävention neben individuellen auch systemische Ursachen sichtbar werden, arbeiten wir mit Oliver Winkel und Rolf Krizian zusammen, den Spezialisten für Kulturtransformation. Denn Unternehmenskultur ist oft ein verborgener Treiber hinter einem Burnout-Geschehen. Aus unseren Unternehmensschwerpunkten und der guten Zusammenarbeit entstand die Idee zu Mindful Servant Leadership, dem  achtsamkeitsbasierten und Resilienz fördernden Führungstraining. 


Burnout-Prozesse gehen sehr oft einher mit einem massiven Verlust an Lebensfreude; Betroffene beschreiben diesen Zustand, als hätte man ganz die Fähigkeit verloren, dem Leben etwas Schönes abzugewinnen. In solchen Fällen empfehlen wir unseren TeilnehmerInnen das Spezial-Seminar unserer Kooperationspartnerin Sina Gillé-Gerhold, die in ihrer Arbeit so überzeugend wie liebevoll das italienische „dolce vita“ als Wirkungsfaktor einsetzt.

Roland Wagner
0176 - 641 81 504
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